PM: AfD-Kreisverband Elbe-Elster kritisiert geplante Schließung der Förderschule „Lernen“ in Elsterwerda

AfD EE/ März 22, 2019/ Aktuelles, Pressemitteilungen

Die beabsichtigte Schließung der Ganztagsschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ in Elsterwerda zum 31. Juli 2019 trifft beim AfD-Kreisverband Elbe-Elster auf Kritik. Laut einem Zeitungsartikel vom 18. März 2019 haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport des Kreistages in ihrer jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, die Förderschule aufzulösen.

„Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass in unserem Land seit Jahren an den falschen Stellen gespart wird und ständig falsche Entscheidungen getroffen werden.“, sagt dazu der Kreisverbandsvorsitzende und Direktkandidat zur Landtagswahl, Volker Nothing. „Die Leiterin des Amtes für Jugend, Familie und Bildung lässt durchblicken, dass mit Beginn der Inklusion keine Kinder mehr in die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen eingeschult wurden. Ist es am Ende doch nur die Angst des Elsterschulzentrums, bei notwendiger und gebotener Abgabe der betreffenden Schüler an die Förderschule die eigene Daseinsberechtigung durch Unterbelegung zu verlieren? In diesem Falle wäre die gebotene Weitsicht wieder ad absurdum geführt. Das Land der Dichter und Denker zerstört sich zusehends selbst und opfert sein viel bewährtes und auf der ganzen Welt geschätztes Bildungssystem einem links-rot-grün ideologisierten Zeitgeist. Damit muss Schluss sein.“

Gemäß Grundsatzprogramm setzt sich die AfD für den Erhalt der Förder-und Sonderschulen ein und wird dieses Ziel auch in der Kommunalpolitik verfolgen: „Wir wollen keine ideologisch motivierte Inklusion „um jeden Preis““ heißt es dort (Punkt 8.2.6).

„Weiterhin stößt die Aussage der Leiterin auf unser Unverständnis, dass es bei Ablehnung der Schulschließung für die verbleibenden Kinder „schlimm“ werde. Es ist nicht Aufgabe einer Amtsleiterin, unter den betreffenden Kindern und Eltern Ängste zu schüren, sondern für einen geordneten und individuell auf die Bedürfnisse der Sonderschüler zugeschnittenen Unterricht zu sorgen. Dass es auch einmal wieder mehr bedürftige Schüler geben wird, scheint wohl erst gar nicht in Erwägung gezogen zu werden. Hier scheint wohl eher die Abschaffung einer bewährten Bildungseinrichtung im Vordergrund zu stehen, nach dem Motto: Was einmal kaputt gespart wurde, kommt hoffentlich nicht wieder. Hier wird ein weiterer Kernpunkt unseres Bildungssystems wissentlich und absichtlich vernichtet.“, so Volker Nothing.

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